Rückblick: Segeltörn 2026

Mit der Utopia über das Ijsselmeer und Wattenmeer

Vom 1. bis 7. August machten sich 30 Ministrantinnen, Ministranten und Ministrantenverantwortliche gemeinsam auf den Weg in die Niederlande. Ziel war ein ganz besonderes Abenteuer: Eine Woche lang ging es mit dem Segelschiff Utopia über das IJsselmeer und das Wattenmeer.
Am Samstag, den 1. August, starteten wir früh morgens mit dem Bus, um gegen 12 Uhr im Hafen von Kampen anzukommen. Nach einer kurzen Einweisung durch unseren Skipper Simon und unsere Matrosin Maë hieß es schon bald: Leinen los! Nach der ersten Schleuse wurden die Segel gesetzt und unser Segeltörn konnte beginnen. Unser erstes Ziel war Enkhuizen.Am Sonntag segelten wir weiter nach Makkum und von dort am nächsten Tag nach West-Terschelling. Am Dienstag machte uns allerdings der fehlende Wind einen Strich durch die Rechnung. Anstatt auf dem Wasser unterwegs zu sein, nutzten wir den Tag für eine Fahrradtour über die Insel bis ans Meer. Dabei blieb natürlich auch genügend Zeit, um gemeinsam unterwegs zu sein, zu lachen und die Gemeinschaft zu genießen.
Am Mittwoch kam dann wieder Wind auf und wir konnten mit der Utopia weitersegeln. Unser Ziel war Harlingen. Der Donnerstag wurde schließlich zu einem besonders langen und ereignisreichen Segeltag. Wie gewohnt starteten wir am Morgen gegen 9 Uhr und nahmen Kurs auf Kampen. Der Wind war an diesem Tag allerdings so stark, dass dem einen oder anderen von uns etwas übel wurde. Kurz vor der Schleuse in Kampen machten wir diesmal nicht im Hafen, sondern direkt auf dem Wasser fest.Dort feierten wir gemeinsam mit unserem Pfarrer Wolfram Stockinger eine feierliche Eucharistiefeier. Mitten auf dem Wasser wurde dieser Gottesdienst zu einem besonderen Moment der Woche und gab uns Gelegenheit, innezuhalten und für die gemeinsame Zeit dankbar zu sein.Und schon war Freitag, der Tag der Abreise, gekommen. Bevor wir endgültig Kurs auf den Heimathafen nahmen, gab es noch einen morgendlichen Impuls. Anschließend wurde die Utopia gemeinsam auf Hochglanz gebracht. Eine kaputte Brücke verhinderte schließlich, dass wir in unserem eigentlich geplanten Zielhafen anlegen konnten. Unser Skipper Simon fand jedoch kurzerhand eine gute Alternative und brachte uns sicher in einen anderen Hafen.
Die Woche war nicht nur vom Segeln geprägt. Jeden Morgen begannen wir den Tag mit einem gemeinsamen Impuls. Wir verbrachten viel Zeit miteinander, sangen gemeinsam und erlebten zahlreiche schöne und lustige Momente. Dabei entstanden neue Freundschaften und die Gemeinschaft wuchs spürbar zusammen.